Ukraine – Spendensammlung und Hilfsangebote vor Ort

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Nachbericht zur selbstorganisierten Hilfslieferung an die Ukraine des Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.

  • Hilfslieferungen in die Ukraine: Die Kollegen des Bürgerzentrums Viktor Wiese, Peter zu Klampen und sein Sohn Ben zu Klampen fuhren am 13. April 2022 an die polnisch-ukrainische Grenze, um Nahrungsmitteln und Dinge des täglichen Bedarfs an Betroffene im Kriegsgebiet zu liefern.
  • Dafür hatte das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. zu Geld- und Sachspenden aufgerufen und unglaubliche 4.000 zusammen bekommen!
  • Die nächste Hilfslieferung der engagierten Kollegen ist bereits in Planung und soll im Juni 2022 stattfinden: Spenden werden wieder entgegen genommen.

Instantnudeln, Konservengerichte, Tee, Kaffee, Kekse, Zahnpasta, Zahnbürsten, Duschgel, Babynahrung und Windeln: Alles Dinge, die von den Kollegen Viktor Wiese, Peter zu Klampen und dessen Sohn Ben zu Klampen auf eigene Initiative, am Mittwoch den 13. April, an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht wurden, um die Menschen im Kriegsgebiet direkt unterstützen zu können!

Zuvor hatte das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. eigene Spendenaktionen organisiert und letztendlich einen Spendenaufruf gestartet: Insgesamt sind ganze 4.000 Euro zusammen gekommen – „Unglaublich!“, sagt Martin Ploghöft, Leiter des Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. Mit den Spendengeldern konnten die benötigten Hilfsgüter besorgt und somit ein ganzer Lieferwagen gefüllt und an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht werden: „Pro Strecke waren wir circa 12 Stunden lang unterwegs“, so Peter zu Klampen und Viktor Wiese, Initiatoren der Hilfslieferung.

Bis auf eine Sperrstunde in der Ukraine verlief die Übergabe reibungslos: Sogar ein privates Paket konnte aus der Bremer Vahr nach Saporischschja an seinen neuen Besitzer übergeben werden. Bei der Frage, was dem Hilfs-Trio besonders in Erinnerung geblieben wäre, erzählt Peter zu Klampen: „Kurz vor der Grenze zur Ukraine haben wir noch an einer Raststätte Halt gemacht. Da die Speisekarte auf polnisch geschrieben war, hatte ich Probleme bei der Auswahl. Während ich also umständlich versuchte zu erfahren, was das eine oder andere Gericht bedeutet, kam mir plötzlich der Gedanke, dass in ca. 50 -100 Kilometern Entfernung die Menschen froh wären, wenn sie überhaupt etwas zu essen hätten. Das machte uns schon nachdenklich!“

Anlass zum Nachdenken und in Aktion treten: Momentan plant das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. bereits die nächste Hilfslieferung an die polnisch-ukrainisch Grenze – schon Ende Juni 2022 will der Verein sich ein weiteres Mal auf den Weg machen! Bis dahin sammelt das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V. Spendengelder, um die dringend benötigten Nahrungsmittel und Hygieneartikel für die Hilfslieferung ein weiteres Mal beschaffen zu können. Noch bis Ende Juni, ruft das Bürgerzentrum Neue Vahr dazu auf, sich an der Aktion durch Spenden zu beteiligen.

Spenden mit dem Verwendungszweck “Ukraine” bitte auf folgendes Konto:
Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.
IBAN: DE88 2905 0101 0001 1269 52

Es ist auch möglich Sachspenden abzugeben: Hierzu bitte beachten, dass bezüglich der Transport-Lagerung nur ganze Bündel angenommen werden: einzelne Dosen und Verpackungen lassen sich schlecht stapeln! Kleidung wird nicht angenommen, da es dafür offiziell keinen Bedarf gibt!
Spendenbescheide können ausgefüllt werden, dazu bitte eine Mail an: martin.ploghoeft@bzvahr.de

Viktor Wiese, Peter zu Klampen und der Verein des Bürgerzentrum‘s Neue Vahr e.V. bedanken sich für die großzügigen Spenden und die unglaubliche Unterstützung!

Nachbericht der Hilfslieferung an die Ukraine, eigenständig organisiert durch das Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.: Insgesamt konnten 4.000 gesammelt werden
Nächste Hilfslieferung bereits in Planung für Juni 2022: Spendengelder und Sachspenden werden Ende Juni entgegen genommen.


Quelle: Weser Report vom 03.04.2022   

                                                                                                    Fotohinweise: Viktor Wiese,
                                                                                                  Peter zu Klampen und die Hilfsgüter