Sommerliche Temperaturen und tolle sportliche Ergebnisse beim 15. Vahrer-Seen-Lauf

Bei sommerlichen Temperaturen starteten gestern mehr als 700 Läuferinnen und Läufer beim 15. Vahrer-Seen-Lauf. Bei strahlendem Sonnenschein zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen ihren sportlichen Ehrgeiz in verschiedenen Disziplinen beim großen Vahrer Sportevent. Um 09.00 Uhr fiel der Startschuss zum Nordic Walking: 31 Sportbegeisterte nahmen an dieser ersten Disziplin des Tages teil, bei den beiden Hauptläufen über 10 und 5,5 Kilometer zählten die Veranstalter rund um Michaela Kuhn vom Lauftreff Bremen-Vahr insgesamt 439 Läuferinnen und Läufer. Die restlichen Anmeldungen verteilten sich auf den Bambinilauf und die beiden Schülerläufe I und II.

Beim 5,5 Kilometer-Lauf gingen Chris Ohlrogge, Luca Ebeling und Hernik Schoppe (Männer) sowie Meike Reitenbach, Jessica Heißenbüttel und Joanna Meyer (Frauen) als Erste ins Ziel, die drei Ersten beim Hauptlauf über 10 Kilometer waren Nikas Schröder, Marcus Cords und Marcus Widlitzki-Eggers (Männer) sowie Jenny Vico, Teresa Vetter und Camilla Zaage (Frauen). Nikas Schröder, der den 10-Kilometer-Lauf mit einer Zeit von 36:00 Minuten als schnellster Läufer absolvierte, konnte seine persönliche Bestzeit von 35:33 Minuten zwar nicht knacken, war aber trotzdem zufrieden: „Für das warme Wetter heute war das total okay.“ Schröder ist bereits zum vierten Mal dabei und mag die Strecke, die rund um die Vahrer Seen führt: „Es ist immer wieder ein schöner Lauf.“

Bei den Schülern I (1.300 m) setzte sich Ramadan Aydemir von der Gts Andernacher Strasse mit einer Zeit von 4:57 Minuten durch. Lara Marie Lindemann vom TV Lilienthal stand bei den Schülerinnen I auf dem Siegertreppchen. Beim Schülerlauf II (2.500 m) waren Levin Eickhoff und Carla Mansholt die Schnellsten. Levin Eickhoff stellte mit einer Zeit von 9:36 Minuten sogar einen neuen Streckenrekord auf. Die ganz Kleinen waren derweil ganz ohne Zeitwertung unterwegs: Der jüngste Laufnachwuchs ging beim Bambinilauf an den Start und wurde sowohl von den Eltern als auch den restlichen Zuschauern begeistert angefeuert.

 

Und wer nicht selbst an einem Lauf teilgenommen hat, sondern zum Anfeuern und Zuschauen der Freunde und Familienmitglieder zum Vahrer-Seen-Lauf gekommen ist, konnte sich darüber hinaus beim abwechslungsreichen Rundumprogramm die Zeit vertreiben.

Auch in diesem Jahr hat der Lauftreff Bremen-Vahr den Vahrer-Seen-Lauf organisiert: „Wir waren positiv überrascht über die gute Resonanz und freuen uns, dass in diesem Jahr trotz des heißen Wetters so viele Läuferinnen und Läufer an diesem tollen Event teilgenommen haben“, so Michaela Kuhn.

Weitere Informationen zum Vahrer-Seen-Lauf und die vollständigen Ergebnislisten sind ab sofort unter www.vahrer-seen-lauf zu finden.

 

Ferienspaß im Kindertreff

Lasertag, ein gemeinsamer Kinobesuch, Badespaß in der Grafttherme und ein DJ-Kurs – die Ferienprogrammwoche des Bürgerzentrums bot jede Menge Unterhaltung für die Kids im Kindertreff.

Damit in den Osterferien keine Langeweile aufkommt, hatten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindertreffs ein buntes Programm für die Kinder überlegt. So startete die erste Ferienwoche mit einem Ausflug zum Lasertag in Bremen-Osterholz, wo 20 Kinder einen tollen und lebhaften Tag verbrachten. In kleinen Teams konnten sich die Kids so richtig austoben beim Spielen und kamen ordentlich ins Schwitzen.

“Film ab!” hieß es am zweiten Tag des Kinderferienprogramms.

„Film ab!“ hieß es am zweiten Tag als es für die Kinder ins Kino im Weserpark ging. Wie es sich für einen ordentlichen Kinobesuch gehörte, durften sich alle mit Popcorn, Nachos, Süßigkeiten und Getränken eindecken. Beim anschließenden Film „Drachenzähmen leicht gemacht 3“ hatten alle viel Spaß. Ins kühle Nass ging es dann einen Tag später mit 20 Kindern bei einem Besuch der Grafttherme in Delmenhorst, wo die Kids einen sonnigen Tag im Spaßbad verbrachten.

Für einen Tag DJ sein – beim Kinderferienprogramm des Bürgerzentrums Neue Vahr ging dieser Wunsch in Erfüllung.

Gegen Ende der ersten Ferienwoche stand schließlich eine Disco auf dem Programm, bei der vier Kinder ihre Qualitäten als Nachwuchs-DJ oder VJ beweisen konnten. Besonders toll fanden die Kinder bei der diesjährigen Disco den professionellen Podestaufbau für den DJ, der seine besondere Rolle nochmal stärker in den Fokus rückte.

Am letzten Tag gipfelte die Ferienprogrammwoche im 1. Spiel-, Back- und Plantag. 21 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren beteiligten sich an diesem Event und brachten ihre Interessen ein. Dabei ging es unter anderem um die Ausflüge in den Sommerferien und die zeitliche Ausdehnung der Angebote im Kinderbereich. Ein rundum gelungenes Kinderferienprogramm!

Die Bienen sind los im Bürgerzentrum Neue Vahr

Es summt und brummt im Bürgerzentrum Neue Vahr: Seit Anfang der Woche sind hier zwei Bienenvölker beheimatet, die den Kindern und Jugendlichen in der Vahr die Bedeutung von Bienen und Insekten für Mensch und Natur näherbringen sollen. Ein Bienenvolk hat eine kooperative Imkergruppe aus Horn gebildet, das andere stammt von der Universität Bremen: Im Rahmen des interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekts Urban Agriconnect möchten die Forscher herausfinden, wie urbane Imkerei auf Stadtteilebene zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann.

Dabei setzt die Universität auf die Hilfe der Sensorik: Eine Waage, die unter den Bienenkästen steht, liefert nicht nur den Forschern wichtige Daten zur Auswertung. Der Sensor soll den Kindern und Jugendlichen zudem am Beispiel der Bienen den Zugang zu den bedeutungsvollen Insekten erleichtern und den Anstoß für künftige Aktivitäten und Aktionen rund um die Bienen geben. „Für uns ist es spannend, was wir in der Vahr daraus entwickeln können, um das Thema für Jüngere begreifbar und erlebbar zu machen“, sagt Martin Ploghöft, Geschäftsführer des Bürgerzentrums Neue Vahr, der nun ein pädagogisches Konzept erstellen möchte.

 

 

Pflegeleichte Bienen

„Das Tolle an den Bienen ist, dass man eigentlich gar nichts machen muss“, erläutert Marie-Helene Wichmann vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, die das Bürgerzentrum Neue Vahr mit ihren Projektpartnern Thorsten Kluß und Carolin Zschippig aus der Kognitiven Neuroinformatik der Universität Bremen beim urbanen Imkern unterstützt. Für die Bienen sei es gut, wenn man die Bienenkästen möglichst selten öffne. „Die Sensoren helfen uns, mehr über den Zustand und die Aktivitäten der Bienen zu erfahren“, sagt Thorsten Kluß. Je nach Wetterlage können die Kinder und Jugendlichen im Bürgerzentrum bereits in diesem Sommer den ersten Vahrer Honig ernten.

Wer Lust hat, sich an dem Bienenprojekt im Bürgerzentrum Neue Vahr zu beteiligen, kann sich gerne an Martin Ploghöft wenden: martin.ploghoeft@bzvahr.de oder Telefon 0421 4367345.

 

Bunt und lecker: Kindertreff baut Hochbeet in Kooperation mit dem Vahradieschen

Hochbeete erfreuen sich seit einiger Zeit zunehmender Beliebtheit, denn sie schaffen optimale Bedingungen für Gemüse, Obst und Kräuter. Die Kinder des Kindertreffs im Bürgerzentrum Neue Vahr haben nun in Kooperation mit dem Gartenprojekt Vahradieschen ein buntes Hochbeet gebaut, das sie künftig in Eigenregie pflegen werden. Unterstützung bekamen sie dabei von Heilpflanzenpädagogin Sabine Kolmsee, die seit ein paar Jahren das Gartenprojekt Vahradieschen im Stadtteil Vahr unterstützt. Kolmsee half den jungen Gärtnern sowohl bei der Wahl der Pflanzen sowie beim eigentlichen Bau des Hochbeetes und steht ihnen auch künftig mit ihrem Wissen zur Seite. In dem Hochbeet wachsen nun unter anderem Rosmarin, Thymian, Olivenkraut, Basilikum, Petersilie und Lavendel – kleine Schilder sollen dabei helfen, die noch jungen Pflanzen auseinanderzuhalten.

Trend des „Urban Gardenings“ aufgreifen

„Ein Hochbeet ist eine schöne Möglichkeit, um den Außenbereich des Bürgerzentrums zu verschönern und den Kindern verschiedene Pflanzen sowie Kräuter näher zu bringen“, sagt Mural Kul vom BZ Vahr. Doch nicht nur die Kinder des Stadtteils sollen etwas von der neuen Beetanlage haben. Das Hochbeet befindet sich in einem öffentlich zugänglichen Teil und das hat einen besonderen Hintergrund: „Wir möchten, dass sich möglichst viele Vahrer an dem Hochbeet erfreuen können“, erläutert Mural Kul. Mit der Idee, das Hochbeet der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, folgt das Bürgerzentrum in der Vahr dem Trend des sogenannten „Urban Gardenings“ – also das gemeinschaftliche Anbauen von Obst und Gemüse in der Stadt.

Von Mäusen und Matrosen: Der Kindertreff des BZ Vahr beim Hafenrummel

„Wer weiß, wo wir hier sind?“, fragt Arne Gloe und blickt in neugierige Gesichter. „In der Überseestadt“, ruft einer in die Runde. Das sei natürlich erstmal richtig, erklärt Gloe, der eigentlich von allen nur „Rummel-Arne“ genannt wird. Die 14 Jungs und Mädchen aus dem Kindertreff im Bürgerzentrum Neue Vahr sind nämlich heute zu Besuch im Hafenrummel, wo sie sich durch einen Parcours im Hafenambiente der 50er Jahren spielen werden. An den elf handgefertigten Wettkampfstationen am Speicher XI zählt vor allem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und natürlich eine große Portion Glück, wie „Rummel-Arne“ erklärt. Während der Spiele müssen die Kinder Punkte sammeln, wer am Ende die höchste Zahl hat, gewinnt. „Sind wir in Teams?“, fragt eines der Mädchen. „Na klar!“, sagt „Rummel-Arne“ und drückt ihnen Block und Stift in die Hand.

 

Es wird geflucht, gedreht und gestapelt

Mit Spielbogen zum Punktezählen bewaffnet macht sich die Gruppe auf, um sich an den ersten Glücks- und Geschicklichkeitsspielen zu versuchen. Die Kinder teilen sich in drei Teams auf und müssen Bälle rollen, Münzen schieben, Säcke werfen, Matrosen umhauen und Mäuse balancieren. Für den 13-jährigen Djawad, der auch im Zirkus aktiv ist, eine leichte Übung: Mit viel Fingerspitzengefühl befördert er die Mäuse bis zum Ende des Transportbandes, bevor sie in der Fünf-Punkte-Kiste verschwinden. Schwieriger wird es hingegen an Station 5: „Sanduhr drehen, Würfel bauen, Punktzahl an Sanduhr ablesen“, lautet dort die Aufgabenstellung. Das Team um Djawad blickt auf neun gleichförmige 3D-Puzzleteile, die nun zu einem Würfel zusammengebaut werden soll. Jetzt ist bei den Kids dreidimensionales Denken gefragt. Es wird geflucht, gedreht und gestapelt – gerade noch rechtzeitig vor Ablauf der Zeit steht der Würfel.

 

“Rummel-Arne” bringt Crêpes zur Belohnung

„Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so cool ist“, sagt die 11-jährige Jamila begeistert. Der Ausflug zum Hafenrummel ist Teil des regelmäßig stattfindenden Ferienprogramms des Bürgerzentrums Neue Vahr. Jamila nutzt regelmäßig das Angebot des Bürgerzentrums und hat in den Osterferien bereits beim Lasertagspielen sowie beim Bowling mitgemacht. „Ich glaube, wir waren heute die Schlechtesten“, vermutet sie, nachdem ihr Team alle Spielstationen im Hafenrummel absolviert hat. Doch die Punktzahl steht heute natürlich im Vordergrund des Ausflugs: „Wir hatten richtig Spaß hier“, sagt Murat Kul vom Bürgerzentrum Neue Vahr, der das Ferienprogramm begleitet. Zum Abschluss dürfen sich die 14 Jungs und Mädchen über selbstgemachte Crêpes freuen, die ihnen „Rummel-Arne“ an den Tisch bringt.